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Team Underberg gratuliert Emil Underberg zum 85. Geburtstag

Rheinberg, 10.02.2026 Er ist Pionier, Marketingstratege und visionärer Unternehmer: Emil Underberg hat aus einer Ein-Produkt-Firma ein international ausgerichtetes Spirituosen-Haus mit einem breit diversifizierten Portfolio aus eigenen Premium-Marken und starken Distributionsmarken geformt. Am heutigen Dienstag, 10. Februar 2026, feiert der Vertreter der vierten Generation, der über mehr als fünf Jahrzehnte das Familienunternehmen Underberg geprägt hat und heute Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates ist, seinen 85. Geburtstag. Das ganze Team Underberg gratuliert ihm herzlich.

 

Die frühen Jahre

 

Da sein Vater Emil Underberg Senior 1958 verstarb, musste der in Rheinberg am Niederrhein aufgewachsene Sohn bereits mit 17 Jahren zusammen mit seiner Mutter Verantwortung im Haus Underberg übernehmen. Nach seinem Abitur absolvierte Emil Underberg eine Ausbildung zum Außenhandelskaufmann in einem Hamburger Kräuterhandelshaus.

 

1962 heiratete er Christiane Schattauer-Klönne, Tochter eines Dortmunder Unternehmers der Schwerindustrie; mit Tochter Hubertine wurde das erste von vier Kindern geboren. Der frischgebackene Familienvater reiste in die USA, wo die noch recht junge Disziplin des Marketings strategischer und professioneller betrieben wurde als in Deutschland. Später reifte dazu in ihm die Vision, aus dem Ein-Marken-Unternehmen ein Spirituosen-Haus für verschiedene Premium-Marken zu bauen. Zum 1. September 1964 trat er mit seinem Vetter Carl-Hubertus Underberg als geschäftsführender Gesellschafter in die Firma H. Underberg-Albrecht ein.

 

Innovation: Aus dem Ein-Produkt-Unternehmen wird ein „House of Brands“

 

Im Jahre 1967 gründete er für die Produktion und den Vertrieb verschiedener Boonekamps eine eigene Gesellschaft. Unter seiner Führung wurden die deutschen Vertriebsrechte von Marken wie „Dimple“, „Metaxa“, „Jack Daniel‘s“ und später dann „Glenfiddich“ oder „Hendrick‘s“ akquiriert. Durch die Gründung der Vertriebsgesellschaft „Diversa Spezialitäten GmbH“ im Jahr 1972 gelang es dem Rheinberger, die internationalen Marken in Deutschland bekannt, beliebt und groß zu machen. Auch ein zucker- und alkoholfreies Kräuterbonbon auf den Markt zu bringen, wurde versucht.

 

Werbejingle „Komm doch mit auf den Underberg“

 

Bei der Stamm-Marke Underberg setzte der Urenkel des Gründers auf konsequente Markenführung. Emil Underberg ließ für den Kräuter-Bitter eine eigene Markenwelt entwerfen – inklusive Kräuterfee, der Kräuterkugel als Symbol für die Kräuter aus 43 Ländern und dem „UnderBERG“. Darüber hinaus wurde eine eigene Klangwelt geschaffen, durch den bis heute unvergesslichen Werbespot zu den Klängen des River-Kwai-Marsches „Komm doch mit auf den Underberg“. Dieser erlangte bereits in den 1970er und 1980er Jahren Kultstatus.

 

Es folgten weitere beliebte Marketingbindungen. So wurde u.a. zum 140-jährigen Firmenjubiläum die erste Underberg Jahrgangs-Schmuckdose auf den Markt gebracht. Mit dem später hinzukommenden Prämienprogramm „Tops & More“ begeistert Emil Underberg viele Fans noch heute, wie vor über 20 Jahren. 2011 zeichnete die Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens Emil Underberg als ersten Unternehmer mit dem G.E.M. Award aus. Er wurde geehrt als „Vordenker auf dem Gebiet des Markenwesens, die Entwicklungen in der Markenführung und Markentechnik anführen und/oder entscheidend beeinflussen“.

 

Der erste Gestattungsvertrag mit Bärensiegel in Ost-Berlin

 

1972 wagte der umtriebige Geschäftsmann einen historischen Schritt: Als erster westdeutscher Unternehmer schloss er – durch die Möglichkeit der politisch neutralen österreichischen Underberg-Gesellschaft – mit der DDR-Regierung einen Gestattungsvertrag für eine Produktionsstätte in Ost-Berlin. Von da an wurde Underberg auch für die Menschen im Osten erreichbar.

 

Umfangreicher internationaler Expansionskurs

 

Emil Underberg kaufte 1981 seinem Cousin Carl-Hubertus seine Anteile an der Firma ab. Er war nun alleiniger persönlich haftender Gesellschafter und holte im selben Zug seine Ehefrau Christiane Underberg als Geschäftsführerin ins Unternehmen. Während sie die Verantwortung für das Personalwesen und die Unternehmenskultur sowie den Geheimnis-Bereich übernahm, verfolgte ihr Mann einen umfangreichen Expansionskurs.

 

1973 übernahm Emil Underberg mit Schlumberger die älteste österreichische Sektkellerei und brachte diese 1986 an die Wiener Börse. 1990 wurde in enger Zusammenarbeit mit der Familie Zwack die ehemals verstaatlichte ungarische Firma Zwack zurückgekauft. Deren traditionelles Erzeugnis, der Kräuterlikör Unicum, wird wieder nach altem Familienrezept hergestellt und von der Diversa in Deutschland vertrieben.

 

Mitte der 1990er Jahre wurde die Underberg Gruppe dann um die Firma Anton Riemerschmid, zu der neben den Sirupen auch die Marken PITÚ, XUXU und Sangrita gehören, erweitert. Seit 2002 gehört auch die Firma Asbach aus Rüdesheim zu 100 % der Firma Underberg, nachdem bereits 1999 die Hälfte übernommen wurde.

 

Rückführung der Underberg Markenrechte nach Rheinberg

 

Am 2. Juni 1932 wanderte der Gründerenkel Dr. Paul Underberg nach Brasilien aus. Dessen Vater Hubert Underberg (II) schloss mit seinem Sohn einen notariellen Vertrag ab, der es ihm erlaubte, noch im selben Jahr in Rio de Janeiro ein brasilianisches Unternehmen zu gründen. Nach über 40 Jahren zähen Verhandlungen erfolgte im Dezember 2005 die Unterzeichnung des Vertrages über die Rückführung der Underberg Markenrechte nach Rheinberg.

 

Soziales Engagement fest verankert aus dem christlichen Glauben

 

Für Emil Underberg ist es selbstverständlich, zusätzlich soziale Verantwortung zu übernehmen – regional und überregional. Als passionierter Förster, Reiter und Jäger setzt er sich bis heute für den Natur- und Umweltschutz ein. So initiierte er 1970 mit seiner Frau einen Förderungsverein für Umweltstudien (FUST) in Tirol. In der niederrheinischen Heimat ist er vielen Vereinen verbunden, z.B. als Schützenbruder oder im Reit- und Fahrverein Xanten, den er unter anderem 1968 beim Bau der Reithalle finanziell unterstützte.

 

Nachfolge im Familienunternehmen

 

1991 trat die Tochter Dr. Hubertine Underberg-Ruder als Vertreterin der fünften Familiengeneration in das Unternehmen ein und wurde so Trägerin des Underberg Geheimnisses. Mittlerweile hat mit Dr. Ludwig Ruder auch schon ein Vertreter der sechsten Generation Verantwortung übernommen und ist Geheimnisträger. 2024 übernahm der Enkel den stellvertretenden Vorsitz des Aufsichtsrates von seiner Großmutter Christiane Underberg.

 

Emil Underberg ist Ehrenvorsitzender im Aufsichtsrat und nimmt bis heute gerne und regelmäßig an Veranstaltungen der Underberg Gruppe teil, lebt mit seiner Frau am Niederrhein und ist seiner Heimatregion eng verbunden.

 

Semper idem Underberg AG: Die Semper idem Underberg AG ist ein werteorientiertes Familienunternehmen aus Rheinberg am Niederrhein. Kernkompetenzen der Unternehmensgruppe sind die konsumentenzentrierte Entwicklung und Herstellung von Premium-Spirituosen sowie der weltweite Vertrieb der Produkte. Neben den international bekannten Marken Underberg, Asbach und PITÚ werden weitere eigene Marken und Distributionsmarken angeboten. Dazu gehören aus dem eigenen Haus St. Hubertus-Tropfen, XUXU, Zwack Unicum und Grasovka sowie zahlreiche Distributionsmarken wie Amarula, BOLS, Koskenkorva Vodka, Linie Aquavit, STROH, The Standard 1894, Túnel und Ouzo of Plomari.

 

Kontakt Presse

Christian Schönhals

Semper idem Underberg AG

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